Poseidons Wasserballer zu Gast im Tollhaus der Liga

Große Herausforderung in Plauen Philipp Barenberg nach Nasen-OP zurück im Team 

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Nach zwei Heimspielen geht es zum Abschluss des Jahres noch mal auf weite Fahrt. Im sächsischen Vogtland schwimmen die Bundesliga-Wasserballer des SV Poseidon Hamburg beim SVV Plauen an (Sonnabend, 17 Uhr). Das Spiel in Sachsen ist der vorläufige Höhepunkt in dieser Saison: Bis zu 900 Zuschauer verwandeln das Stadtbad regelmäßig in ein Tollhaus. Poseidon will in Plauen befreit aufspielen Gastgeber Plauen ist Favorit beim Duell des Ligadritten gegen den Sechsten aus Hamburg. Doch so souverän wie im Vorjahr präsentierten sich die Vogtländer bislang nicht in der Gruppe B. Vor kurzem wechselten die Sachsen den Trainer aus. Rolle zurück hieß es beim SVV Plauen. Jörg Neubauer ist wieder auf der Brücke und übernahm von seinem Nachfolger Istvan Kelemen das Kommando. Der Ungar Kelemen kümmert sich nun um den Nachwuchs. Mit Neubauer geht es bei den Plauener wieder aufwärts. Am vergangenen Wochenende wurde SC Wedding mit 8:6 besiegt. „Für uns definitiv ein absolutes Highlight. Das Publikum ist wasserballverrückt und verwandelt das ausverkaufte Bad in ein Tollhaus“, so Poseidon-Trainer Pavle Japaridze, 35. Der Druck lastet somit auf Plauener Seite, während die Hamburger als Underdog nichts zu verlieren haben. Die Hamburger wollen sich nicht einschüchtern lassen und im Vogtland für eine Überraschung sorgen. „Wir werden frei aufspielen und Plauen großen Widerstand leisten“, gibt sich Japaridze selbstbewusst. Center Philipp Barenberg, 25, ist nach seinem auskurierter Nasenbruch zurück im Team. Bis auf Max Reinhardt, 22 (Studium), sind alle Spieler dabei. Torwart Àbel Müller, 24, freut sich auf ein Wiedersehen mit seinen ehemaligen Mannschaftskameraden. Ein Großteil der Plauener Spieler kommt wie Müller aus Ungarn.